Gegenwärtig ist der Hybridantrieb als Alternative zum klassischen Verbrennungsmotor viel im Gespräch. Das Wort Hybrid ist lateinisch mit griechischen Wurzeln und bedeutet etwas Gemischtes oder Gekreuztes. Bis vor wenigen Jahren wurde es hauptsächlich in der Landwirtschaft bei der Züchtung neuer, ertragreicher Nutzpflanzen verwendet. In der Technik bezeichnet ein Auto mit Hybridantrieb ein Fahrzeug mit zwei Antriebssystemen, das sowohl über einen konventionellen Verbrennungsmotor als auch über einen Elektroantrieb erfolgt.
Der Hybridantrieb ist gegenwärtig sehr populär, weil er die Vorzüge beider Antriebssysteme, des Elektroantriebs und des Verbrennungsmotors, miteinander verbindet. Die Idee, die hinter dem Hybridantrieb steckt, ist die Einsparung von Treibstoff. Dabei gibt es die unterschiedlichsten Systeme und Kombinationen. Bei einem vollen Hybridantrieb bewegt sich das Auto im normalen Betrieb mit dem Elektromotor vorwärts. Der Elektromotor bezieht seine Energie aus einem Akkumulator. Wenn dieser leer wird, lädt ihn der Verbrennungsmotor mittels eines Generators wieder auf. Wahlweise kann man auch bei längeren Fahrten, zum Beispiel auf der Autobahn, den Elektroantrieb ganz abschalten und nur mit dem Verbrennungsmotor fahren.
Der Hybridantrieb hat den Vorteil, dass er den Kraftstoffverbrauch deutlich senkt. Außerdem entfällt das Problem der geringen Reichweite und des häufigen Nachladens, das leider bei reinen Elektrofahrzeugen immer noch notwendig ist. Trotzdem ist der Hybridantrieb nur eine Überganglösung auf dem Weg zum reinen Elektroauto. Hybridfahrzeuge werden in Deutschland nicht mehr besonders steuerlich gefördert. Am 1. Januar 2010 waren in der Bundesrepublik etwas mehr als 28.000 Hybridautos gemeldet. Seit 2007 hat sich der Bestand damit mehr als verdoppelt. Das legt ein beredtes Zeugnis von der wachsenden Popularität des Hybridantriebs ab.










