Das Elektroauto verursacht keine Emissionen, wird als Argument für das Elektroauto angeführt. Real ist es aber so, dass die Staubemission eines Elektroautos der eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor entspricht. Ein Elektroauto verursacht keine Abgasemission, ein Fahrzeug mit Benzin- oder Dieselaggregat stößt Abgase in großen Mengen aus. Auch dieses Argument ist durchaus richtig, es beschränkt sich aber auf den Einsatzort des Fahrzeuges. Die CO2-Emissionen und der Verbrauch von Ressourcen an fossilen Brennstoffen werden beim Elektroauto lediglich verlagert. Beides entsteht nach dem heutigen Stand in den benötigten Kraftwerken, die den Strom liefern und in den Betrieben, die die notwendigen Stromspeicher, die sogenannten Akkumulatoren, herstellen. Die Energie für den Betrieb eines Elektrofahrzeuges muss schließlich bereitgestellt werden. Hierfür werden Blei- und Lithium-Ionen-Akkus eingesetzt.
Beide Akkumulatortechniken kranken heute noch an Ihrer zu geringen Energiedichte (kWh/kg). Sie liegt bei 0,03 und 0,13. Dieselkraftstoff und Superbenzin verfügen über Energiedichten von 11,8 und 12. Das bedeutet, dass der Vorrat an Treibstoff wesentlich kleiner sein kann, um eine bestimmte Entfernung zu überbrücken. Das macht das Elektroauto zu einem Schwergewicht, wenn es für Langstrecken eingesetzt wird. Der Vorteil des Elektromotors, der hohe Wirkungsgrad von 95 % gegenüber dem Verbrennungsmotor mit 15–25 %, wird durch die wenig energieeffizienten Kraftwerke für die Stromherstellung zunichtegemacht. Im Endeffekt haben beide also den gleichen Wirkungsgrad.
Erst wenn die Kraftwerkstechnik effizienter wird und immer mehr in Richtung erneuerbarer Energien geht, wird der Elektroantrieb einen spürbaren Gesamtvorteil vor dem Verbrennungsmotor bekommen. Außerdem wird erst eine Akkumulatorentechnik mit einer deutlich höheren Energiedichte und einer wesentlich erhöhten Lebenserwartung zu leichten Fahrzeugen mit geringen Wartungskosten führen. Heutige Bleiakkus haben eine Lebenserwartung, die zwischen 5.000 und 50.000 Kilometern liegt. Die deutlich leistungsfähigeren Lithium-Ionen-Akkumulatoren haben eine viel längere Lebenserwartung. Sie sind aber vom Anschaffungspreis her noch unerschwinglich für den weit verbreiteten Einsatz. Um ein Fahrzeug mit einer Reichweite von 100 km zu bauen, würden diese Akkus zwischen 4.000 und 25.000 Euro kosten. Wenn diese technischen Schwierigkeiten überwunden sind, kann man die Frage, ob Elektroautos die grüne Zukunft darstellen, mit “Ja” beantworten. Wenn man den aktuellen Stand der Technik betrachtet, müsste die Antwort auf die Frage “Elektroautos – die grüne Zukunft?” “Nein” lauten. Warum? Das Elektroauto ist einfach noch zu teuer und alles in allem ineffizient. Die sehr kostspieligen Stromspeicher dieser Autos sorgen im Moment auch noch für die hohen Anschaffungskosten für derartige Fahrzeuge. Wer aber jetzt schon Interesse an so einem Fahrzeug hat, kann sich über die mögliche Finanzierung auf Internetseiten wie Autofinanzierungen.com kundig machen.










